Zukunftskommune: Wenn Daten den Weg in die Zukunft weisen
Wie können Städte und Gemeinden den Herausforderungen von Klimawandel, Energiewende und gesellschaftlichem Wandel wirksam begegnen? Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, den eigenen Status quo zu kennen, Entwicklungen messbar zu machen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.
Genau hier setzt das Projekt „Zukunftskommune“ an. Seit 2024 wurde das Instrument von der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe (UEA) gemeinsam mit der Energieagentur Oberschwaben entwickelt und mittlerweile unter das Dach des Verbands regionaler Energie- und Klimaschutzagenturen Baden-Württemberg e.V. (rEA BW) überführt.

Das Ziel
Kommunen dabei zu unterstützen, ihre Resilienz und Zukunftsfähigkeit systematisch zu bewerten und weiterzuentwickeln.
Inzwischen beteiligen sich bereits mehr als 70 Städte, Gemeinden und Landkreise in Baden-Württemberg an dem Vorhaben. Über eine strukturierte Analyse werden Handlungspotenziale sichtbar gemacht, individuelle Maßnahmenprogramme entwickelt und Fortschritte kontinuierlich überprüft. Ergänzt wird dies durch den Abgleich von Ziel- und Ist-Werten bei den Treibhausgasemissionen, um kommunale Klimaschutzmaßnahmen gezielt steuern zu können.
Ein wichtiger Meilenstein wurde nun mit der Veröffentlichung der Plattform www.zukunftskommune.info erreicht. Die Website stellt Informationen zum Verfahren bereit und bietet den teilnehmenden Kommunen eigene Bereiche zur Darstellung ihrer Aktivitäten und Ergebnisse.
Für den Erfolg eines solchen Projekts ist jedoch nicht nur die fachliche Methodik entscheidend, sondern auch die technische Umsetzung. S3-Medien durfte die Entwicklung des Projekts von technischer Seite begleiten. Dazu gehörten die Konzeption und Entwicklung des zentralen Dashboards ebenso wie wesentliche Teile der technischen Plattform, die die Datenerfassung, Auswertung und Darstellung ermöglichen.
Besonders spannend war dabei die Herausforderung, komplexe kommunale Daten so aufzubereiten, dass sie verständlich, vergleichbar und für unterschiedliche Zielgruppen nutzbar werden. Denn digitale Werkzeuge entfalten ihren Nutzen erst dann, wenn sie den Menschen die Arbeit erleichtern und fundierte Entscheidungen unterstützen.
Wir freuen uns, mit unserer technischen Expertise einen Beitrag zu diesem zukunftsweisenden Projekt leisten zu können und sind gespannt auf die weitere Entwicklung der Zukunftskommune in Baden-Württemberg.




